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Sozialpädagogische Arbeit in unserer Schule
Die Arbeit wird von zwei gleichberechtigten Bereichen
geleistet: vom pädagogischen und vom sozialpädagogischen. Beide wirken nur
dann sinnvoll, wenn eine enge Kooperation und Durchlässigkeit zwischen ihnen
gegeben ist. Die sozialpädagogische Tätigkeit hat u. a. zum Ziel,
bei den Kindern Selbstvertrauen, Lebensfreude, Beziehungsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Gruppenfähigkeit und Leistungsbereitschaft zu erreichen. Wir übernehmen
dabei keine Klassenführung sondern arbeiten eigenverantwortlich in einer
Einzel- und Kleingruppenbetreuung von Schülern, wobei soziales Lernen im
Vordergrund steht. Die Zielvorstellungen für das einzelne Kind werden in
den regelmäßig wöchentlich stattfindenden Teamsitzungen abgesprochen und eine
enge Koordination ist die Regel. Häufig werden flankierende Maßnahmen im
therapeutischen Bereich für die Familien zusätzlich vermittelt (z. B.:
Spieltherapie, Verhaltenstherapie, Gesprächspsychotherapie etc.). Diese sind
notwendig, wenn massive ,,Grundstörungen Kontaktaufnahme und Motivation
verhindern. Sozialpädagogen arbeiten überwiegend mit einzelnen Kindern oder kleinen Gruppen. Dies ist für den Klassenunterricht sehr wichtig, da häufig erst das regelmäßige positive Kleingruppenerlebnis und die Anknüpfung einer positiven Beziehung zu einem Erwachsenen Kinder soweit stabilisiert, daß sie sich auf Unterricht einlassen können. Unsere Schüler sind selten bereit, sich aufeinander einzustellen. Der Wunsch nach Freundschaft und Rückhalt in der Gruppe ist häufig gestört durch das Gefühl von Konkurrenz, ja sogar von angegriffen sein, und löst Verteidigungsstrategien aus, die meist in unangemessener Form einen kläglichen Versuch nach Schutz beinhalten. Es braucht lange Zeit, bis sich ein Vertrauen beim Kind aufbauen lässt. Schematische Darstellung: Arbeit für das Kind Schematische Darstellung: Arbeit mit dem Kind |