Seit 2008 haben wir unsere Arbeit in einem Leitbild zusammengefasst.

Die 9 Leitsätze sind in der seitlichen Navigationsleiste
einzeln aufgeführt. Darauf basierend entwickeln
wir zzt unser Schulprogramm. Da das Ganze noch im Aufbau ist, wirkt
manches sehr knapp und skizzenhaft; wir bitten um Geduld!
WER SIND WIR ?
Die Schule auf der Bult ist die größte
staatliche
Förderschulen mit dem Schwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung
(vormals Schule für Erziehungshilfe) in Niedersachsen. Daneben
gibt es etwa 25 weitere Einrichtungen- in der Regel mit einem Heim verbunden- in privater Trägerschaft.
Weitere Einrichtungen in Hannover und naher Umgebung sind: Stephansstift> Ludolf-Wilhelm-Fricke Schule mit zusätzlichem
Bereich Lernen, Kleinklassen der Waldorfschule Bothfeld
(verschiedene Behinderungsarten), Werkstattschule (Hauptschule+Förderschule
ES), Pestalozzistiftung Burgwedel, St. Ansgar Hildesheim.
Die
Schule auf der Bult ist Nachfolgerin" der Schule für gemeinschaftsschwierige Kinder. Sie
startete 1978 als Modellversuch des damaligen Trägers (Stadt Hannover).
Der Versuch hatte über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus in Europa Bedeutung, bezogen auf schulische Ausbildung
und berufliche Eingliederung benachteiligter Jugendlicher).
Seit dem 1.11.01 ist die Schule in der Trägerschaft der Region Hannover.
Die Schülerinnen und Schüler kommen zu 60% aus dem Gebiet der Landeshauptstadt
Hannover und zu 40% aus dem Gebiet der Region Hannover.
Die Schule hat
max. 24 Klassen ( Klasse 1-9) mit zzt. etwa
200 Schülern, die Klassen 1 und 9 sind in der Regel 1-zügig, die Mittelstufe ist bis zu 4-zügig.
(Unsere Schülerzahl ist in den letzten Jahren gesunken; durch die Ausweitung
unseres Mobilen Dienstes ist es gelungen, mehr Schülern das notwendige Maß an
Förderung und Unterstützung in den Regelschulen zukommen zu lassen.) Die Schule auf der Bult ist eine Ganztagsschule mit einem verpflichtenden
Angebot an drei Tagen in der Woche für die Klassen 3 bis 9.
Als
Förderzentrum beraten wir durch den Mobilen Dienst auch vor Ort, um die
Entstehung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs zu vermeiden.
Die Arbeit in der Schule orientiert sich an den
Kerncurricula der Grund- und
Hauptschule. Sie ist ihrem pädagogischen Auftrag gemäß eine Durchgangsschule, d. h. die Schülerinnen und Schüler sollen nach einer angemessenen Beschulungsdauer in eine ihrer Leistungsfähigkeit entsprechenden Schule zurückkehren. Die Re- Integration des einzelnen Kindes ist damit wichtigstes Arbeitsziel.
Durch ein umfangreiches und vielfältiges Angebot im Rahmen der
Berufsvorbereitung soll sichergestellt werden, dass nicht nur der
Hauptschulabschluss erreicht wird, sondern auch eine Berufsausbildung begonnen
werden kann.
Das
Angebot der Schule auf der Bult basiert auf der interdisziplinären
Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen (Förderschullehrkräfte,
Sozialpädagoginnen/-pädagogen, Sozialarbeiter/-innen) in den Jahrgangsteams der
Schule.
Es gilt im Betreuungszeitraum jene Schwierigkeiten, die die Schüler mit sich selbst haben und die sie anderen bereiten, soweit abzubauen, dass sie
nicht länger gehindert werden, ihre sozialen und intellektuellen Fähigkeiten zu entfalten und zu nutzen.
Die Schüler werden über die zuletzt besuchte Schule gemeldet, diese kann das auch im Auftrag der Eltern oder auf Anraten von
Beratungsstellen und Kindergärten tun. Das Einverständnis der Eltern ist erwünscht, aber vom Gesetzgeber nicht
zur bedingung gemacht(
Ausnahme Lernanfänger- hier ist das Einverständnis Vorbedingung). Eine Meldung in den letzten beiden Schuljahren sollte eine Ausnahme sein.
Für jeden Schüler wird ein
Verfahren zur Feststellung eines
sonderpädagogischen Förderbedarfs durchgeführt, worin Art und Umfang dieses Bedarfs beschrieben wird. Das Fortbestehen, mögliche Änderungen in dem Bedarf, bzw. die möglichen Gründe für eine Aufhebung dieses Bedarfs werden halbjährig überprüft.
In jedem Jahr werden etwa 50- 60 Schüler neu aufgenommen.
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